Krankenhausbehandlung – Was sind die häufigsten Gründe für eine Krankenhausaufnahme?


Die häufigsten Diagnosen, die zur stationären Aufnahme führten

Von den rund 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten, die im Jahr 2012 vollstationär in einem Krankenhaus behandelt wurden, war die Herzinsuffizienz mit 386.548 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (345.034 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Danach folgte die Herzerkrankung Vorhofflattern und Vorhofflimmern mit 277.616 Fällen.

Wie viele Menschen werden jedes Jahr im Krankenhaus behandelt?



Anzahl der Patienten, Geschlechterverhältnis und Durchschnittsalter

Im Jahr 2012 wurden insgesamt rund 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Es wurden etwas mehr Frauen als Männer stationär behandelt: 53 % waren weiblich und 47 % männlich. Das Durchschnittsalter der im Krankenhaus Behandelten lag bei 54 Jahren.

Sterbealter bei Krebs – Wie alt sind Krebspatienten im Durchschnitt, wenn sie sterben


Das durchschnittliche Sterbealter von Personen, die an Krebs verstorben sind, betrug im Jahr 2012 durchschnittlich 73,2 Jahre. Das Sterbealter hat sich in den letzten 30 Jahren um 3,1 Jahre erhöht. Krebs bedeutet jedoch nicht unbedingt, früh zu sterben: 17 Prozent der im Jahr 2012 an Krebs verstorbenen Personen waren 85 Jahre oder älter. Vor 30 Jahren lag dieser dieser Anteil nur bei 8 Prozent.

Wie oft gehen die Deutschen zum Arzt?



Im Durchschnitt wurden von einem gesetzlich Krankenversicherten im Jahr 2012 3,4 unterschiedliche behandelnde Ärzte bzw. Arztpraxen aufgesucht. Mehr als de Hälfte der Bevölkerung (55,6 %) war bei vier oder mehr Arzt-Praxen in Behandlung, nur gut 44 % erhielten innerhalb des Jahres Leistungen von drei oder weniger Praxen.

Quelle: BARMER GEK Arztreport 2014

http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/

Das könnte  Sie interessieren:



Arztbesuche – wie viele Menschen gehen selten bis nie zum Arzt?


Nur 7,9 % der Bevölkerung suchten innerhalb des vergangenen Jahres keinen Arzt auf.

Quelle: BARMER GEK Arztreport 2014

http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/


Häufigkeit Hautkrebs – wie häufig wird ein Hautkrebs in Deutschland diagnostiziert?

 

Häufigkeit von Melanom, Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom

Im Jahre 2012 wurde in Deutschland bei 1,56 Millionen Menschen eine Hautkrebs-Diagnose gestellt. Darunter fanden sich etwa 318.000 Personen mit einem bösartigen Melanom. Eine weitere Form des Hautkrebses, der „weiße Hautkrebs“ (oder auch „heller Hautkrebs“) trat deutlich häufiger auf: Bei rund 1.304.000 Personen wurde diese Krebsart diagnostiziert (Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome).

Quelle: BARMER GEK Arztreport 2014

 
http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/

Das könnte  Sie interessieren:


Alkohol, Rauchen und weitere Faktoren, die die Lebenserwartung verkürzen


Erwartungsgemäß verkürzt starkes Rauchen bei Männern die Lebenserwartung um durchschnittlich 9,6 Jahre, ein starker Alkoholkonsum vermindert die Lebenserwartung um 5,6 Jahre.
Menschen, die ihren Gesundheitszustand subjektiv als nicht zufriedenstellend bezeichnen, haben eine um 13,7 Jahre geringere Lebenserwartung als Personen, die sich subjektiv gesund einschätzen. Eine Arbeitslosigkeit ab dem Alter von 50 Jahren verkürzt die Lebenserwartung um durchschnittlich 6 Jahre. Eine Scheidung führt den Daten zufolge zu einer Verkürzung des Lebens um ca. 4 Jahre.

Quelle: Versorgungsreport 2012, Schwerpunkt Gesundheit im Alter, Günster, Klose, Schmacke

Homöopathie – Wie viele homöopathische Arzneimittel gibt es in Deutschland?

 

Zahl der homöopathischen Arzneimittel

Die Anzahl der homöopathischen Arzneimittel in Deutschland lag zuletzt bei 4.950, wobei 25 Prozent dieser homöopathischen Arzneimittel eine Zulassung besitzen und 75 Prozent nur registriert sind (Die Zulassung ist an strengere Auflagen geknüpft). Zum Vergleich: Die Zahl der schulmedizinischen Arzneimittel mit Zulassung liegt bei 38.968.

Nahrungsergänzungsmittel – Wie viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein?


Nach den Zahlen der Nationalen Verzehrstudie nehmen 22 Prozent aller Befragten Nahrungsergänzungsmittel ein. (25 Prozent der Frauen, 19 Prozent der Männer).
In der Altersgruppe der über 70-Jährigen nehmen 35 Prozent regelmäßig Nahrungsergänzungs-Präparate zu sich. Etwa 5 Prozent dieser Altersgruppe nehmen mehr als zwei Nahrungsergänzungsmittel ein.

Anzahl Ärzte – Wie viele Krankenhausärzte und niedergelassene Ärzte gibt es in Deutschland?

 

Zahl der Ärzte

Nach Zahlen des Deutschen Ärzteblattes waren im Jahr 2012 in Deutschland 144.100 Ärzte im niedergelassenen Bereich oder ambulant tätig. Die Zahl der Krankenhausärzte lag demnach bei 174.800.

Anzahl der Heilpraktiker – Wie viele Heilpraktiker gibt es in Deutschland?

 

Zahl der Heilpraktiker

Die Zahl der Heilpraktiker in Deutschland ist von gut 15.000 im Jahr 2002 auf knapp 35.000 im Jahr 2012 angestiegen (+ 133 %).

Arzneimittel – Wie viele zugelassene Arzneimittel gibt es in Deutschland?

 

Zahl der Medikamente in Deutschland

Die Zahl der schulmedizinischen Arzneimittel lag zuletzt nach Angaben des BfArMs bei 38.968.

Rauchen in China – reine Männersache?


Während sich in Deutschland das Rauchverhalten von Männern und Frauen immer weiter angleicht, liegt der Anteil der Raucher in China unter den Männern bei 53 Prozent, bei den Frauen hingegen nur bei 2,4 Prozent.

Homöopathie – Wie viele Ärzte haben diese Zusatzbezeichnung?

 

Anzahl der Ärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie

In Deutschland ist die Zahl der Mediziner mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie in den vergangenen 10 Jahren um 38 Prozent auf insgesamt 7.006 Ärzte angestiegen. Die Zahl der niedergelassenen Ärzte liegt bei etwa 144.000.

Akupunktur – Wie viele Ärzte haben diese Zusatzbezeichnung?

 

Anzahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Akupunktur

In Deutschland liegt die Zahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Akupunktur bei 13.488. Die Gesamtzahl der Ärzte im niedergelassenen Bereich liegt bei ca. 144.000.

Naturheilverfahren – Wie viele Ärzte haben diese Zusatzbezeichnung?

 

Anzahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren

In Deutschland ist die Zahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren in den vergangenen 10 Jahren um 32 Prozent auf aktuell 16.107 angestiegen. Die Gesamtzahl der Ärzte im niedergelassenen Bereich liegt bei ca. 144.000.

Zahl der Raucher weltweit


In der Altersgruppe der über 15-Jährigen (etwa 3 Milliarden Menschen weltweit) rauchen etwa 852 Millionen Menschen. Das entspricht etwa einem Anteil von 28 %.

Quelle: Global Adult Tobacco Surveys (GATS), Giovino et al.,Lancet 2012;380:668-679

Pantoprazol – die häufigsten Nebenwirkungen


Pantoprazol Nebenwirkungen

Anwendung von Pantoprazol:
  • Symptomatische Behandlung von Sodbrennen (gastroösophagealen Refluxkrankheit).
  • Langzeitbehandlung und Vorbeugung der Entzündung der Speiseröhre durch Sodbrennen.
  • Vorbeugung der durch NSAR (entzündungshemmende Medikamente, wie z.B. Diclofenac und Ibuprofen) verursachten Magen-Darm-Geschwüre bei Patienten, die einer kontinuierlichen Behandlung mit diesen Arzneimitteln bedürfen.

Die häufigsten Nebenwirkungen:

Bei etwa 5 Prozent der Patienten kann das Auftreten von Arzneimittel-Nebenwirkungen erwartet werden. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Durchfall und Kopfschmerzen, beide treten bei ca. 1 Prozent der Patienten auf.

Darüber hinaus kann es gelegentlich zu Schlafstörungen, Schwindel, Übelkeit und einer Erhöhung der Leberenzyme kommen.

Herzschrittmacher – Wie viele Menschen erhalten jedes Jahr einen Herzschrittmacher?

 

Zahl der Patienten mit Herzschrittmacher

In Deutschland erhalten pro Jahr mehr als 75.000 Menschen einen Herzschrittmacher eingesetzt. Weltweit liegt die Zahl der implantierten Herzschrittmacher bei mehr als 4 Millionen. Die Batterien der neuen Miniaturherzschrittmacher halten im Durchschnitt mehr als 9 Jahre, wenn der Herzschrittmacher das Herz durchgehend stimuliert und mehr als 13 Jahre, wenn das Gerät nur zu 50 Prozent stimulieren muss.

Rauchen und Alkohol – Wie viele Lebensjahre gehen durch das Rauchen und Alkohol verloren?


Verlust an Lebensjahren

Starkes Rauchen reduziert die Lebenserwartung um 9,6 Jahre, starker Alkoholkonsum um 5,6 Jahre. Bei Frauen wirkt sich ein starker Tabakkonsum oder Alkoholkonsum drastischer aus: Die Lebenserwartung sinkt bei starkem Rauchen um 11,7 Jahre und bei hohem Alkoholkonsum um 6,9 Jahre.

Übergewicht – Wie viele Kinder und Jugendliche sind in Deutschland übergewichtig?


In Deutschland sind 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig. Bei den 3- bis 17-Jährigen liegt der Anteil der Übergewichtigen bei 15 Prozent. In der Altersgruppe der 3- bis 6-jährigen Kindern sind es nur 9 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Übergewichtigen: Bei den 14- bis 17-Jährigen sind es bereits 17 Prozent übergewichtig.

Valsartan – die häufigsten Nebenwirkungen


Valsartan (z.B. Diovan) Nebenwirkungen

Anwendung von Valsartan: u.a. zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und nach einem Herzinfarkt

Die Nebenwirkungen Schwindel und Benommenheit können auftreten während der Körper sich an das Medikament gewöhnt. Schwindel tritt besonders bei Lagewechsel (vom Liegen zum Stehen) auf. 

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Valsartan zählen: Kopfschmerzen, Schwindel, Atemwegsinfektionen, Husten, Durchfall, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Übelkeit, Ödeme, Gelenkschmerzen, Niereninsuffizienz, Nierenfunktionseinschränkungen.

Citalopram – die häufigsten Nebenwirkungen


Citalopram Nebenwirkungen


Anwendung von Citalopram: u.a. zur Behandlung der Depression

Die unter Citalopram beobachteten Nebenwirkungen sind im Allgemeinen leicht und vorübergehend. Sie treten am häufigsten in den ersten ein oder zwei Behandlungswochen auf und klingen anschließend im Allgemeinen wieder ab.

Einige Nebenwirkungen sind von der verabreichten Dosis abhängig. Die typische Tagesdosis von Citalopram liegt bei Erwachsenen zwischen 20 und 40 mg. Je höher die tägliche Dosis von Citalopram, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten der folgenden Nebenwirkungen: vermehrtes Schwitzen, Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit am Tage, Durchfall, Übelkeit und Müdigkeit.

Sehr häufige Nebenwirkungen von Citalopram: Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, anormale Akkommodation (Wechsel von Fern- auf Naheinstellung der Augen), Mundtrockenheit, Übelkeit, vermehrtes Schwitzen, Asthenie (Schwäche oder Kraftlosigkeit).
http://www.amazon.de/Wissenswertes-zum-Thema-Gesundheit-Naturheilverfahren/dp/1500927139/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=undefined&sr=8-1&keywords=Gesundheit+Zahlen+Daten+Fakten+2014


Eine sehr häufige Nebenwirkung bedeutet, dass diese bei einem oder mehr als einem Patienten von 10 mit diesem Arzneimittel behandelten Patienten auftreten kann.

Drogenabhängigkeit – Wie viele Drogenabhängige gibt es in Deutschland?


Die Zahl der Konsumenten harter Drogen in Deutschland liegt dem Drogen- und Suchtbericht 2012 zufolge bei 200.000, davon gelten 175.000 als drogenabhängig. Anderen Berichten zufolge sind in Deutschland 319.000 Erwachsene von illegalen Drogen abhängig.

Häufigkeit von Rauschtrinken bei jungen Erwachsenen

Häufigstes Rauschtrinken (4x und mehr pro Monat) wird bei 24,9 Prozent der Altersgruppe der 18- bis 20-Jährige beobachtet. Bei den 21- bis 24-Jährigen liegt der Anteil mit häufigem Rauschtrinken bei 21,3 Prozent.

Cannabis in Deutschland – Zahl der Personen mit problematischen Cannabis-Konsum


Dem Drogen- und Suchtbericht 2012 zufolge gibt es in Deutschland unter den Erwachsenen zwischen 525.000 und 750.000 Personen (1,2 % aller Erwachsenen) mit einem problematischen Cannabis-Konsum. Ca. 220.000 Menschen gelten in Deutschland als abhängig von Cannabis.

Zahl der Ärzte – Wie viele Ärzte gibt es in Deutschland?


In Deutschland gab es Ende 2012 insgesamt 459.021 Ärzte. Allerdings sind von ihnen 24 % nicht ärztlich tätig, ein großer Teil befindet sich im Ruhestand (63,4 %). Nur 2,4 % waren berufsfremd tätig.

Medikamentenabhängigkeit – Wie viele Menschen sind von Tabletten abhängig?

 

Zahl der medikamentenabhängigen Menschen

Zwischen 1,4 und 1,9 Millionen Menschen in Deutschland gelten als abhängig von Schmerzmitteln, Schlafmitteln oder Beruhigungsmitteln. Rund 1,1 bis 1,2 Mio. Menschen sind von Benzodiazepinen, weitere 300.000 bis 400.000 von weiteren Arzneimitteln abhängig. Mindestens 4,1 Millionen Menschen weisen eine problematische Medikamenteneinnahme auf.

Omeprazol – die häufigsten Nebenwirkungen



Omeprazol Nebenwirkungen

Anwendung: Behandlung von u.a. Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwür, Entzündung der Speiseröhre, Sodbrennen

Die häufigsten Nebenwirkungen (1 bis 10 Prozent der Patienten) sind Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Übelkeit/Erbrechen.