Wie viele Menschen in Deutschland sind zuckerkrank?

 
Wie viele Deutsche leiden an einem Diabetes mellitus?  

Die deutliche Zunahme des Diabetes mellitus in den letzten Jahren wird insbesondere auf den zunehmenden Anteil übergewichtiger Menschen zurückgeführt. Nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie (Gesundheit Erwachsener in Deutschland, Robert-Koch-Institut 2012) ist die Häufigkeit eines Diabetes im Zeitraum von 1997 bis 2010 von 5,2 Prozent auf 7,2 Prozent angestiegen.

Bemerkenswert ist der hohe Anteil der Menschen mit bisher noch nicht erkannten Diabetes. Forscher gehen davon aus, dass etwa 0,7 bis 2,1 Prozent der Bevölkerung eine Diabetes haben, es aber nicht wissen (etwa 0,5 bis 1,6 Millionen Menschen).  

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 109, Heft 26, 29. Juni 2012 


 

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Wie viele Deutsche sind übergewichtig? Wie viele sind adipös?


Ein Ergebnis der Studie „Gesundheit Erwachsener in Deutschland“, veröffentlicht im Juni 2012, lautet: Die adipösen Deutschen werden noch dicker. Demnach ist zwar der Anteil der übergewichtigen Deutschen seit der letzten Erhebung 1998 leicht gesunken, liegt aber mit 67,1 Prozent bei den Männern und 53 Prozent bei den Frauen immer noch auf einem hohen Niveau (Altersgruppe: 18 bis 79 Jahre). Hingegen ist die Zahl der adipösen Deutschen, also mit einem BMI größer als 30, weiter angestiegen. In den letzten 10 Jahren stieg z.B. der Anteil der adipösen Männer von 18,9 auf 23,3 Prozent. Bei den Frauen stieg der Anteil mit einem BMI größer 30 nur leicht von 22,5 auf 23,9 Prozent.

Quelle: Studie „Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS), Robert-Koch-Institut 2012 
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Verwirrtheitszustände bei älteren Menschen – Wie häufig ist ein Delir im Alter?


Umgangssprachlich wird ein Delir als ein allgemeiner Verwirrtheitszustand beschrieben. Kennzeichnend für das Delirium ist neben der Bewusstseinsstörung eine Störung der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, des Denkens, der Kognition, des Gedächtnisses und der Orientierung. Weitere Symptome können optische Halluzinationen, Wahnvorstellungen oder motorische Unruhe sein. 

Ärzte sprechen häufig bei einem Delir auch von einem Durchgangssyndrom oder Verwirrtheitssyndrom. 

Ein Delir wird auffällig häufig bei älteren Patienten zum Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme diagnostiziert. Etwas 20 Prozent aller 65-Jährigen weisen bei Krankenhausaufnahme ein Delir auf. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit auf bis zu 56 Prozent an. In Pflegeheimen liegt die Häufigkeit von Verwirrtheitszuständen besonders hoch. Den Daten zufolge ist mindestens jeder zweite Pflegeheimbewohner von einem Delir betroffen (58 Prozent). 

Männer sind im Alter aufgrund des vermehrten Alkoholmissbrauchs häufiger von einem Delir betroffen. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Alkohol-Entzugsdelir. Weitere Erkrankungen, bei denen es häufiger zum Auftreten von Verwirrtheitszuständen kommt, sind die Demenz und Tumorerkrankungen. 

Auch ein Delir als Nebenwirkung von Medikamenten ist nicht selten: Bei ca. 11 bis 30 Prozent der von einem Delir betroffenen Patienten sind die Symptome durch Medikamente bedingt.


Quelle: Lorenzl S, Füsgen I, Noachtar S: Acute confusional states in the elderly – diagnosis and treatment.. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(21): 391–400. DOI: 10.3238/arztebl.2012.0391 


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Diabetes mellitus – Wie viel Diabetiker werden zurzeit in Deutschland behandelt?

 
Zahl der Diabetiker in Deutschland  

Nach einer Studie der Uniklinik Köln liegt die Zahl der derzeit behandelten Diabetiker bei 7,95 Millionen. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der behandelten Diabetes-Patienten innerhalb der letzten 10 Jahre um 49 Prozent zugenommen hat.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 109; Heft 21, 25. Mai 2012 



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Anzahl der Privatversicherten - Wie viele Menschen sind privat krankenverisichert

Die Zahl der privat krankenversicherten Personen hat auch im vergangenen Jahr zugenommen. Ende 2011 waren in Deutschland 8,98 Millionen Menschen in einer privaten Krankenversicherung vollversichert. Auch die Zahl der Personen mit einer privaten Zusatzversicherung stieg im Jahr 2011 deutlich auf 22,51 Millionen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg 109, Heft 18, C765

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Medikamentenabhängigkeit - Wie viele Menschen sind in Deutschland von Medikamenten abhängig?

Nach konservativen Schätzungen sind in Deutschland 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig. Obwohl die meisten dieser Arzneimittel rezeptpflichtig seien, erhalten viele abhängige Menschen regelmäßig von Ihrem Arzt ein Folgerezept. Besonder psychotrop wirkende Medikamente, wie z.B. Benzodiazepine, zählen zu den am häufigsten zu einer Abhängigkeit führenden Arzneimitteln.

Quelle: Deutsches Ärztblatt Jg 109, Heft 17, C718



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Einkommen aus ärztlicher Tätigkeit in der eigenen Praxis: Wie viel Überschuss erwirtschaftet ein Praxisinhaber pro Jahr?


Was verdienen niedergelassene Ärzte? 
 
Nach Berechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung liegt der durchschnittliche Jahresüberschuss je Praxisinhaber bei etwa 123.000 Euro. Dabei stammen 92.000 Euro aus der Versorgung von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Etwa ein Viertel der Praxiseinnahmen stammen aus der privatärztlichen Tätigkeit. Wobei sich die Einnahmen aus privatärztlicher Tätigkeit je nach Fachrichtung deutlich unterscheiden. Während bei einem Hautarzt (Dermatologe) 33 Prozent der Einnahmen aus der Behandlung von Privatpatienten stammen, sind es bei einem Allgemeinmediziner nur 19 Prozent. 

Quelle: Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland, Deutsche Ärzteblatt, Jg 109, Heft 12, 23. März 2012, C488

 
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Homöopathie – Wie häufig werden homöopathische Arzneimittel angewandt


Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt, dass mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland selbst schon einmal homöopathische Mittel verwendet hat (53 Prozent). 

Die Nutzer homöopathischer Mittel kurieren damit ein breites Spektrum von Krankheiten und Beschwerden, vor allem Erkältungen und grippale Infekte (60 Prozent), aber auch Magen- und Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, Nervosität, Hautkrankheiten und Kreislaufstörungen bis hin zu Bronchitis, der Stärkung in der Rekonvaleszenz und der Behandlung von Sportverletzungen. 


Weitere Tipps zum Thema Gesundheit: 
http://deutsche-gesundheitsseiten.de/

 
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