In welchen Ländern leben die meisten übergewichtigen Menschen?

Den größten Teil an übergewichtigen Menschen gibt es in dem kleinen Pazifikstaat Nauru, gefolgt bei den Männern von den USA und Neuseeland. Deutschland liegt mit dem Anteil der Übergewichtigen bei den Männern auf Platz zehn und bei den Frauen auf Platz 17. Die dünnsten Menschen leben im Übrigen in Bangladesch und Indien sowie in der Republik Kongo. In Europa hatten Frauen in der Schweiz den niedrigsten Body-Mass-Index (BMI), türkische Frauen und tschechische Männer den höchsten BMI. 
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Zu viele Medikamente im Alter?

20 Prozent der über 70-Jährigen nehmen pro Tag 13 Wirkstoffe oder mehr ein. Das Wissen über Neben- und Wechselwirkungen ist unter den betreuenden Ärzten leider häufig mangelhaft. Wenn mehrere Ärzte verordnen, fehlt es häufig an Abstimmung.

Quelle: 6. Altenbericht der Bundesregierung, Deutsches Ärzteblatt, Jan. 2011



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Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch eine Mammographie?

Bei einer speziellen Röntgenuntersuchung der Brust, der Mammographie wird die Patientin mit einer Strahlendosis von etwa 0,5 Millisievert (mSv) belastet. Zum Vergleich: eine konventionelle Thorax-Röntgenaufnahme p.a. (Lungenröntgen) verursacht eine zusätzliche Strahlenbelastung von etwa 0,02 mSv, d.h. eine Mammographie erzeugt eine Strahlenbelastung, die etwa 25 Standard-Röntgen-Untersuchungen der Lunge entspricht.

 
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Schlafdauer - Wann steht der durchschnittliche Deutsche in der Woche auf? Und wann geht er zu Bett?

Schlafmediziner aus Regensburg haben herausgefunden, dass der Durchschnittsdeutsche um 23:04 Uhr ins Bett geht und 15 Minuten zum Einschlafen braucht. Er schläft dann im Mittel bis 6:18 Uhr. Zusammen kommt dieser Durchschnittsmensch auf eine Schlafdauer von 6 Stunden und 59 Minuten.

Quelle: Welt Kompakt, 4. Mai 2011, S. 28, Wissenschaft
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Weitere Informationen zum Thema Schlaf

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Häufigkeit von Zahnarztbesuchen

 
Eine Analyse der Zahnarztbesuche für das Jahr 2009 erbrachte erschreckende Ergebnisse: 30 Prozent aller Deutschen besuchten im gesamten Jahr keinen Zahnarzt. Besonders zahnarztscheu sind junge Männer der Altersgruppe 20 bis 25 Jahre: 45 Prozent von ihnen besuchten ein volles Jahr keinen Zahnarzt. Bei den Frauen der gleichen Altersgruppe waren es nur 33 Prozent. Auch der Ost-West-Vergleich liefert überraschende Zahlen: In den neuen Bundesländern gingen 75 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt, in den alten Ländern seien es nur 68 Prozent.

Quelle: Institut ISEG, Welt Kompakt, 6. April 2011, S. 5
 
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Rauchverhalten nach Geschlechtern – Männer rauchen deutlich weniger, Frauen rauchen unverändert

Seit Beginn der Bundesrepublik ist der Anteil der Raucher in der Bevölkerung von knapp über der Hälfte auf zuletzt 29 Prozent zurückgegangen. 

Betrachtet man das Rauchverhalten getrennt nach Geschlechtern erkennt man, dass es in allererster Linie die Männer sind, die mit ihrem veränderten Rauchverhalten zu diesem Rückgang beigetragen haben: Rauchten 1950 noch fast neun von zehn Männern, sank dieser Anteil in den 60er, 70er und 80er Jahren auf circa 40 Prozent in den 90er Jahren und ist in den letzten zehn Jahren weiter rückläufig auf derzeit 33 Prozent. 

Im Vergleich dazu hat sich bei den Frauen relativ wenig verändert: Bis Mitte der 70er Jahre stieg der Raucheranteil – im gesellschaftlich sich öffnenden Klima ein Zeichen der Emanzipation – unter den Frauen von 21 auf 29 Prozent und ist seitdem nur leicht auf zuletzt 24 Prozent zurückgegangen. 

In den letzten 30 Jahren, seit 1980, waren es vor allem die Männer über 60 Jahre und die 14- bis 19-Jährigen, bei denen der Raucheranteil überdurchschnittlich zurückgegangen ist.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg 108, Heft 18, S. 825


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Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer Computertomographie?

Bei der Untersuchung des Brustkorbs (Thorax) mit der Computertomographie wird der Betreffende einer Strahlenbelastung von ca. 8 Millisievert (mSv) ausgesetzt. Die natürliche Strahlenbelastung durch radioaktive Isotope in der Umwelt oder kosmische Strahlung liegt bei 2 bis 5 Millisievert (mSv) pro Jahr.


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Zeugungsfähigkeit der Männer lässt nach

Eine weitere Erklärung für die anhaltend niedrige Geburtenrate in Deutschland könnte in der geringen Fruchtbarkeit der Männer liegen. 

Während in der EU noch durchschnittlich 10,7 Neugeborene auf 1000 Einwohner kommen, liegt diese Zahl in Deutschland bei 7,9. Die nachlassende Zeugungsfähigkeit von Männern wird mit einer Abnahme der Spermiendichte in Verbindung gebracht. In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Spermiendichte bei jungen Männern deutlich reduziert. 

Zudem sinke das Testosteron-Niveau stetig. Die niedrige Geburtenrate sei demnach nicht nur eine Folge veränderter Lebensplanung, sondern kann z.T. auch auf organische Ursachen, wie eine verminderte Zeugungsfähigkeit, zurück geführt werden. 


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Ausgaben für Medikamente – Wie viel Geld gibt jeder Deutsche im Durchschnitt für Arzneimittel aus?

Pro Jahr gibt jeder Deutsche durchschnittlich 515 Euro für Arzneimittel bzw. Medikamente aus. 463 Euro entfallen davon auf verordnete Medikamente und 52 Euro auf die Selbstmedikation (Stand 2009).

Quelle: Die Welt in Zahlen 2011, Brand eins, S. 262

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Medikament gegen die letale Strahlendosis – CBLB 502 (Protectan)

 
Schwere Reaktorunfälle mit Austritt von radioaktiver Strahlung können zukünftig von mehr Menschen überlebt werden

Derzeit wird in den USA eine Substanz erprobt, die die Überlebenschance nach einer letalen Strahlendosis deutlich verbessern soll. Es wird eine Zulassung für den Wirkstoff CBLB 502 (Protectan) bei amerikanischen Arzneimittelzulassungbehörde (FDA) angestrebt. Ersten tierexperimentellen Untersuchungen zufolge erhöht CBLB 502 die Überlebensrate nach einer letalen Strahlendosis (6,5 Sievert) von 25 auf 64 Prozent.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 16, 24. April 2011, S.59, Wissenschaft, V. Stollorz



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Wie hoch ist das Risiko? Plötzlicher Herztod beim Marathon


Ist das Risiko eines plötzlichen Herztodes beim Marathon erhöht?
In einer Studie von Maron et al. Aus dem Jahre 1996 wurden rückblickend über 30 Jahre die Todesfälle zweier großer Marathonveranstaltungen in den USA ausgewertet. Außerdem wurde berechnet, ob das Todesfallrisiko eines Marathonteilnehmers im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht ist oder nicht. Es konnte gezeigt werden, dass das Risiko bezüglich des plötzlichen Herztodes für Marathonläufer 100-mal kleiner ist als bei der restlichen Bevölkerung. Das Risiko für eine plötzlichen Herztod beim Marathon wird mit 1:50.0000 angegeben.

Quelle: Hamburger Ärzteblatt 04/2011


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Zahl der Demenzkranken in Deutschland - Wie häufig ist eine Demenz?


Demenz ist ein Preis für die Langlebigkeit einer Gesellschaft. 
In Deutschland sind ca. 1,3 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen. Der Anteil Demenzkranker liegt bei etwa 1600 je 100.000 Einwohner.  Die Zahl der Demenzerkrankungen dürfte sich innerhalb der nächsten 30 Jahre verdoppeln. 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 108, Heft 9, S. 342

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Große Suchtgefahr durch Spielautomaten

Wie viele Menschen gelten als abhängig von Spielautomaten?
Wie viele Menschen sind pathologische Glücksspieler?

Die Benutzung von Spielautomaten in Spielhallen und Gaststätten birgt ein hohes Suchtrisiko. Besonders junge Männer, Migranten, Menschen mit niedrigen Bildungsstatus und Arbeitslose sind stark gefährdet eine Abhängigkeit von Glücksspielautomaten zu entwickeln.

Aktuelle Zahlen bestätigen, dass knapp eine halbe Millionen Menschen als abhängige Glücksspieler zu bezeichnen sind. Sie erfüllen die strengen Kriterien (DSM-IV-Kriterien) für die Diagnose von pathologischem Glücksspiel. Circa 800.000 Menschen sind so genannte „problematische Spieler“. Weitere drei Millionen können als stark abhängigkeitsgefährdet eingestuft werden.

Quelle: Deutsche Ärzteblatt, Jg. 108, Heft 9, S. 343


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