Wie häufig sind psychische Erkrankungen in der Bevölkerung?


Häufigkeit psychischer Erkrankungen

Nach Ergebnissen des Bundesgesundheitssurveys treten psychische Erkrankungen in allen Altersgruppen auf. Bei etwa einem Viertel aller Männer kommt es im Verlaufe eines Jahres zu einer psychischen Erkrankung. Die Daten zeigen zudem, dass psychische Erkrankungen häufiger bei Frauen auftreten. Bei mindestens einem Drittel aller Frauen, unabhängig vom Alter, werden psychische Erkrankungen innerhalb eines 12-Monatszeitraumes beobachtet. Die höhere Prävalenz psychischer Erkrankungen bei jungen Männern ist wahrscheinlich auf den häufigen Missbrauch von Alkohol in dieser Altersgruppe zurückzuführen.

Quelle: Bundesgesundheitssurveys (Wittchen & Jacobi, 2001)




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Wie viele Patienten werden jedes Jahr durch einen Arzt in ein Krankenhaus eingewiesen?


Zahl der Krankenhauseinweisungen pro Jahr

In Deutschland wurden im Jahr 2010 insgesamt 9,3 Millionen Menschen durch einen Arzt in ein Krankenhaus eingewiesen. Zusätzlich zu dieser regulären Einweisung durch einen Arzt wurden weitere 6,8 Millionen Patienten als Notfall in Klinken eingewiesen. 

Quelle: Statistisches Bundesamt Feb. 2012



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Wie viele Menschen werden jedes Jahr im Krankenhaus behandelt? Wie viele von ihnen sind Notfälle?

Im Jahr 2010 wurden 17,4 Millionen Menschen in Deutschland im Krankenhaus behandelt. Rein statistisch waren demnach etwa 21 Prozent der Gesamtbevölkerung im Verlaufe des Jahres im Krankenhaus. Als Notfall wurden 6,8 Millionen Menschen in Kliniken eingewiesen. Am häufigsten wurden Notfallpatienten wegen Herzkreislauf-Erkrankungen behandelt, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Schlaganfall die häufigste Diagnose.

Quelle: Statistisches Bundesamt Feb. 2012


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In welchem Monat kommen die meisten Kinder auf die Welt?

Zu welcher Jahreszeit werden die wenigsten Kinder geboren?

Am höchsten ist die Geburtenzahl in Deutschland mit durchschnittlich rund 2000 Babys pro Tag in den Monaten Juli bis September, am geringsten am Jahresende. Im Monat Februar werden beispielsweise etwa 1800 Kinder durchschnittlich an einem Tag geboren.

Quelle: Statistisches Bundesamt Feb. 2012

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Gesetzliche Krankenversicherung – Ein Prozent der Versicherten verursachen knapp ein Viertel aller Kosten

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für ihre Versicherten sind sehr ungleich verteilt. So entfallen 80 Prozent der Kosten auf rund 20 Prozent der Versicherten. Auf nur 1 Prozent der Versicherten entfallen sogar 23,1 Prozent der Ausgaben.

Quelle: Versorgungsreport 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK



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Schlaftabletten – Wie hoch ist der Anteil der Erwachsenen, die Schlafmittel anwenden?


Wie viele Menschen benötigen Schlaftabletten?
Untersuchungen aus den USA weisen darauf hin, dass ca. 6 bis 10 Prozent der Erwachsenen aufgrund von Schlafstörungen Schlaftabletten einnehmen.

Quelle:
Kripke DF et al. BMJ Open. 2012 Feb 27;2(1)
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Krankschreibung – Wie viele Tage im Jahr sind Erwerbstätige im Durchschnitt krankgeschrieben?

Gesetzliche Versicherte waren im Jahr 2011 durchschnittlich 13,2 Tage krankgeschrieben. Im Jahr 2010 waren es 12,5 Tage.

Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2012

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Rauschtrinken – ein anhaltendes Problem bei jungen Männern


Häufigkeit des Rauschtrinkens 

Als Rauschtrinken (im Englischen auch „binge drinking“) wird der Konsum größerer Mengen Alkohol bei einer Gelegenheit bezeichnet. Rauschtrinken ist definiert als der Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Trinkgelegenheit. In der aktuellen Drogenaffinitätsstudie (Feb. 2012) wurde ermittelt, an wie vielen der letzten 30 Tage junge Männer (18 bis 21 Jahre) fünf Gläser Alkohol oder mehr hintereinander getrunken haben. Unter dem gesundheitlichen Blickwinkel sind die Ergebnisse erschreckend: Beispielsweise praktizieren über die Hälfte aller 18- bis 21-Jährigen das Rauschtrinken mindestens einmal pro Monat. Es zeigte sich zudem, dass im Vergleich zum Jahr 2010 die Häufigkeit des Rauschtrinkens wieder zugenommen hat.



Quelle: Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Februar 2012


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Weitere Informationen zum Thema Alkohol
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Fehlende körperliche Bewegung erhöht das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu versterben


Die Folgen körperlicher Inaktivität
 
In einer epidemiologischen Untersuchung an 416.175 Teilnehmer zeigte sich als ein wichtiges Ergebnis, dass eine fehlende körperliche Aktivität das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben um 17 Prozent erhöht (Wen et al. Lancet 2011). Umgekehrt verringerte sich das Sterberisiko schon ab einer leichten körperlichen Aktivität (Spazierengehen) von 92 Minuten pro Woche oder 15 Minuten am Tag (im Vergleich zu fehlender körperlicher Aktivität). Das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu versterben war in dieser Gruppe um 14 % vermindert im Vergleich zu Inaktiven. Die Lebenserwartung war im Durchschnitt um 3 Jahre verlängert. Jede Viertelstunde zusätzliche körperliche Bewegung reduzierte das Risiko zu sterben um je 4 %.

Zusammenfassend schließen die Autoren der Studie, dass sich bereits mit einer leichten körperlichen Aktivität von 15 Minuten am Tag eine statistisch signifikante Minderung des Sterblichkeitsrisikos erreichen lässt.

Quelle:




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„Zwischenfälle“ im Operationssaal – Wie viele Menschen sterben jährlich bei chirurgischen Eingriffen in Deutschland?

Kunstfehler oder schicksalhafter Krankheitsverlauf?
 
Bei chirurgischen Eingriffen und medizinischen Behandlungen sind im Jahr 2010 insgesamt 944 Menschen in Deutschland gestorben. Im Jahr zuvor waren es 551 Personen. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass die Todesfälle nicht nur auf ärztliche Kunstfehler zurückzuführen seien, sondern dass häufig auch schicksalhafte Krankheitsverläufe eine Rollte gespielt hätten.



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