Wie viele Menschen sind körperlich inaktiv?

 

Sport, kaum Bewegung

Die Aktivitätsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen 150 Minuten moderater Bewegung pro Woche vor. Das entspricht einer körperlichen Aktivität von täglich 30 Minuten an fünf Tagen der Woche. Knapp die Hälfte der Deutschen erreicht nicht diese Empfehlungen.
Mit 54 Prozent erreichen 2012 deutlich weniger Menschen die Mindestempfehlung als dies noch 2010 der Fall war (60 Prozent). Fast die Hälfte der Bevölkerung muss also als körperlich inaktiv eingestuft werden und riskiert damit ein gesundheitliches Risiko, welchem mit regelmäßiger Bewegung gemäß den WHO-Empfehlungen entgegengewirkt werden könnte.

Quelle: DKV-Report, „Wie gesund lebt Deutschland?“, 3.032 Telefon-Interviews mit Personen über 18 Jahren


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Wie lange sind Arbeitnehmer durchschnittlich krankgeschrieben?

 

Dauer der Arbeistunfähigkeit

Die durchschnittliche Dauer einer Krankschreibung lag im Jahr 2012 bei den DAK-Mitgliedern bei 12,6 Tage. Arbeitsunfähigkeits-Fälle von bis zu einer Woche Dauer machen 66,4 Prozent aller Fälle aus (1 bis 3-Tages-Fälle 36,5 Prozent und 4 bis 7-Tages-Fälle 29,9 Prozent). 

44,4 Prozent der Arbeitsunfähigkeits-Tage entfielen auf nur 4,0 Prozent der Fälle, und zwar auf die langfristigen Arbeitsunfähigkeiten von mehr als sechs Wochen Dauer.

Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2012


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Behandlung im Krankenhaus – Wie viele Menschen kommen jedes Jahr ins Krankenhaus?


Zahl der Krankenhausbehandlungen

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 18,8 Millionen Menschen in Deutschland in einem Krankenhaus behandelt. Demnach waren rein statistisch gut 22,9 Prozent aller Einwohner im Jahr 2011 einmal zur vollstationären Behandlung im Krankenhaus.
Das Durchschnittsalter der im Krankenhaus behandelten Personen lag bei 54 Jahren.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Ausgabe Februar 2013


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Durchschnittliche Schlafdauer - Wie lange schlafen die Deutschen?

 

Schlafdauer in Deutschland

Die Deutschen schlafen im Schnitt 6 Stunden und 47 Minuten.

Quelle: DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2012



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Krankschreibung – deutliche Altersunterschiede beim Krankenstand

 

Jüngere Menschen sind häufer krank, ältere dafür länger

Jüngere Arbeitnehmer werden in der Regel zwar häufiger, allerdings meist nur wenige Tage krank. Eine durchschnittliche Erkrankung eines 15- bis 19-Jährigen dauerte beispielsweise nur 5,2 Tage, die eines 55- bis 59-Jährigen hingegen 17,7 Tage. Jüngere Arbeitnehmer sind häufiger aufgrund von eher geringfügigen Erkrankungen (z. B. Atemwegsinfekten) krankgeschrieben. Ein wichtiger Grund für die extrem hohe Fallhäufigkeit in der jüngsten Altersgruppe ist das größere Unfall- und Verletzungsrisiko im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten (Sport).

Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2012


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Gesunde Lebensweise – Wie viele Menschen leben wirklich gesund?


Obwohl 60 Prozent der Befragten nach eigener Einschätzung gesund leben, erfüllen nur 11 Prozent die Anforderungen an eine rundum gesunde Lebensweise in allen fünf Gesundheitsbereichen. Eine gesundheitsfördernde Lebensweise ist gekennzeichnet durch ausreichend körperliche Aktivität, ausgewogene Ernährung, kein Nikotin, moderater Alkoholkonsum und einem guten Umgang mit Stress.

Quelle: DKV-Report, „Wie gesund lebt Deutschland?“, 3.032 Telefon-Interviews mit Personen über 18


 

Empfohlene Dauer für das Zähneputzen – Und wie lange tatsächlich die Zähne geputzt werden


Durchschnittliche Dauer des Zähneputzens in Deutschland bei Erwachsenen

75 Prozent der Deutschen putzen laut einer bundesweiten repräsentativen Studie ihre Zähne kürzer als 90 Sekunden und weniger als zweimal täglich (Bauch et al., 1991). Eine weitere Studie hat eine durchschnittliche Putzdauer bei Erwachsenen von 68,8 Sekunden gemessen. Auffällig war in dieser Untersuchung die fehlerhafte Einschätzung der Putzdauer. Es bestand ein gravierendes Missverhältnis zwischen der tatsächlichen und geschätzten Zeit des Zähneputzens. Die durchschnittliche Putzdauer von 68,8 Sekunden wurde von Probanden auf durchschnittlich 148,1 Sekunden geschätzt (Saxer et al., 1983). Die empfohlene Dauer für das Zähneputzen beträgt 3 Minuten.



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Häufigkeit von psychischen Erkrankungen


Genau 33,3 Prozent der Bevölkerung weisen aufs Jahr gerechnet eine oder mehrere klinisch bedeutsame psychische Störungen auf. Die höchsten Prävalenzen treten überraschenderweise bei jungen Leuten auf. Frauen sind von psychischen Erkrankungen geringfügig mehr betroffen als Männer. 


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Warum sterben Männer früher als Frauen?


Warum sterben Männer im Durchschnitt fünf Jahre früher als Frauen? Erklärungen sind scheinbar schnell gefunden: Männer essen ungesünder, rauchen häufiger und nehmen Vorsorgeuntersuchungen seltener wahr als Frauen.
Das trifft alles zu, ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn einer der Hauptgründe für die statistisch geringere Lebenserwartung von Männern ist, dass sie häufiger als Frauen schon im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sterben – „Männer haben die gefährlicheren Berufe.“ Und Männer führen nach wie vor die Unfallstatistiken an: So sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 80 Prozent der meldepflichtigen Arbeitsunfälle Männer betroffen, bei den tödlichen Arbeitsunfällen sogar 90 Prozent. Darüber hinaus neigen Männer eher zum Suizid: Ihre Selbsttötungsrate ist in allen Altersgruppen drei- bis achtmal höher als bei Frauen.


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Zu viele Menschen im Krankenhaus? In Deutschland werden im europäischem Vergleich besonders viele Menschen operiert


Krankenhausaufenthalte in Deutschland

Mit 240 Krankenhausaufenthalten pro 1000 Patienten liegt Deutschland im europäischen Vergleich hinter Österreich (261 Klinikaufenthalte) auf Platz 2. Bei den Herzkreislauf-Behandlungen und beim künstlichen Hüftgelenk liegt Deutschland an der Spitze. Kritiker folgern aus diesen Zahlen, dass in Deutschland zu oft operiert wird.

Quelle: Welt Kompakt, 8.4.13, S. 19, Wirtschaft



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Herzinfarkt – Wie viele Menschen sterben pro Jahr in Deutschland an einem Herzinfarkt?

 

Zahl der tödlichen Herzinfarkte

An einem Herzinfarkt verstarben im Jahr 2011 insgesamt 55.286 Menschen. Davon waren 55,6 Prozent Männer und 44,4 Prozent Frauen. Insgesamt verstarben in Deutschland Im Jahr 2011 852.328 Menschen. Damit lag der Anteil der tödlichen Herzinfarkte an allen Todesfällen bei 6,5 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik 2012

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Ausgaben in Apotheken - Welcher Anteil der Gesundheitsausgaben entfällt auf Medikamente?

 

Gesundheitsausgaben in der Apotheke

Zur Abschätzung der Ausgaben für Arzneimittel/Medikamente in Deutschland ist der Anteil der Gesundheitsausgaben (293,8 Milliarden Euro), die auf Apotheken entfallen bedeutsam. Die Ausgaben lagen 2011 bei 39,8 Milliarden Euro und sanken um 1,1 Milliarden Euro oder 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Demnach lagen die durchschnittlichen Gesundheitsausgaben je Einwohner in Apotheken bei 487 Euro. 
 
Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 128 vom 04.04.2013


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Krankenstand - Welcher Anteil der Erwerbstätigen fehlt jeden Tag wegen Krankheit?

 

Allgemeiner Krankenstand

Im Jahr 2012 sank der allgemeine Krankenstand leicht um 0,1 Prozentpunkte und lag bei 3,8 Prozent. Dies bedeutet, dass von 1.000 Erwerbstätigen an jedem Tag des Jahres im Schnitt 38 krankgeschrieben waren. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten legten 2012 ihrer Firma keine Krankmeldung vor.

Quelle: Gesundheitsreport DAK 2013; Für den Gesundheitsreport hat die DAK-Gesundheit die Krankschreibungen von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten mit Hilfe des IGES Instituts aus Berlin ausgewertet.


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