Körperliche Aktivität und Sporthäufigkeit in Deutschland


Als Ergebnis der kürzlich veröffentlichten Gesundheitsstudie zeigte sich, dass unter den Erwachsenen 72,6 Prozent der Männer und 65,4 Prozent der Frauen wenigstens einmal pro Woche körperlich aktiv sind. Regelmäßig, mindestens eine Stunde pro Woche sportlich aktiv sind 51,7 Prozent der Männer und 49,5 Prozent der Frauen.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass etwa die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland keinen regelmäßigen Sport betreibt.

Quelle: Bundesgesundheitsblatt 2012; 55: 980-990


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Fernsehkonsum bei Kindern – Wie viel Zeit verbringen Vorschulkinder vor dem Fernseher?


Aus Elternbefragung geht hervor, dass Schulkinder mehr als 25 Prozent ihrer wachen Zeit vor dem Fernseher verbringen.

Quelle: Dt. Ärzteblatt, Jg. 109, Heft 44, S. 737



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Händewaschen nach dem Toilettengang – Wie häufig werden die Hände nicht gewaschen?

Häufigkeit des Händewaschens nach dem Toilettengang


Eine Untersuchung der London School of Hygiene an knapp 200.000 Menschen auf den Toiletten von Raststätten hat ergeben, dass nur 32 Prozent der Männer ihre Hände nach dem Toilettengang mit Wasser und Seife wuschen. Bei den Frauen waren es immerhin 64 Prozent, die ihre Hände nach Benutzung der Toilette wuschen. Verbessern ließ sich die Häufigkeit des Händewaschens, wenn zusätzlich Schilder bzw. Aufkleber mit Appellen oder Sprüchen auf den Toiletten angebracht waren, wie z.B.: „Wäscht sich die Person neben Ihnen die Hände mit Seife?“ oder „Seif es ab oder iss es später“.

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„Komasaufen“ – Zahl der Krankenhauseinweisungen von Jugendlichen weiter auf hohem Niveau


Kinder und Jugendliche werden weiterhin häufig aufgrund von Alkoholmissbrauch in Krankenhäusern behandelt. Im Jahr 2011 wurden 26.349 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuter Alkoholvergiftung im Krankhaus behandelt. Die Zahl der Krankenhauseinweisung nach „Komasaufen“ bleibt damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Etwa Zweidrittel der Patienten mit Alkoholvergiftung sind männlich.

Quelle: FAZ, 5.2.2013



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Suchbegriffe: Komasaufen, Alkoholvergiftung, Jugendliche, Kinder, Krankenhaus, Klinik, Alkoholmissbrauch

Häufigkeit von Osteoporose in Deutschland

 

Erkrankungshäufigkeit Osteoporose

Nach den Ergebnissen einer Studie zur Häufigkeit der Osteoporose in Deutschland (Peyman Hadji, Universität Gießen Marburg) sind knapp ein Viertel aller Frauen über 50 Jahre von einer Osteoporose betroffen. Frauen erkranken deutlich häufiger als Männer. Bei den über 50-jährigen Männern sind 6 Prozent an der Osteoporose erkrankt. Berechnungen zufolge seien in Deutschland insgesamt 6,3 Millionen Menschen von einer Osteoporose betroffen. Bei der Osteoporose vermindert sich im Laufe des Lebens die Knochendichte überdurchschnittlich stark, so dass es häufig zu Knochenbrüchen kommt. Bei gut der Hälfte der von einer Osteoporose Betroffenen kommt es im weiteren Verlauf zu Knochenbrüchen.

Quelle: FAZ, 6.2.2013, Nr. 31, Seite N2



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Suchbegriffe: Häufigkeit der Osteoporose in Deutschland, Prävalenz Osteoporose, erniedrigte Knochendichte, Anteil, Frakturhäufigkeit, Osteoporose bei Frauen, Zahl der Osteoporose-Erkrankten

Internet-Sucht – Wie viele Menschen in Deutschland sind „internetsüchtig“?


Nach einer aktuellen Erhebung gelten 0,7 Prozent aller 25- bis 64-Jährigen als abhängig vom Internet. Eine weitere Untersuchung der Universität Lübeck kommt zu ähnlichen Zahlen: Rund 560.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren gelten demnach als internetsüchtig.


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Wie viel Geld erhält ein niedergelassener Arzt pro Patient von den Krankenkassen?


Im Durchschnitt erhielten niedergelassene Ärzte im Jahr 2011 in Deutschland 59,- Euro pro Behandlungsfall (pro Patient).

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2012; Jg. 109, Heft 29-30, C1245



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Schlafdauer von Jugendlichen – Wie lange schlafen Jugendliche?

 

Durchschnittliche Schlafdauer im Jugendalter

Einer Untersuchung von 8900 Jugendlichen zufolge schlafen diese etwa sechseinhalb Stunden pro Nacht, am Wochenende hingegen neun Stunden. Etwa 20 % der Jugendlichen schläft unter der Woche sogar weniger als 6 Stunden.

Quelle: Deutsche Azubi-Gesundheitsstudie 2012



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Wie häufig sind psychische Störungen in Deutschland?

 

Häufigkeit von psychischen Erkrankungen

Als Ergebnis der kürzlich veröffentlichten Gesundheitsstudie zeigte sich, dass nahezu jeder vierte Mann und jede dritte Frau bezogen auf die vergangenen 12 Monate zumindest zeitweilig unter voll ausgeprägten psychischen Störungen gelitten hat. Am häufigsten sind Angststörungen und Depressionen.

Quelle: Bundesgesundheitsblatt 2012; 55: 980-990



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Gestörter Schlaf – Wie viele Menschen klagen über Schlafstörungen?

Häufigkeit von Schlafstörungen

Als Ergebnis der kürzlich veröffentlichten Gesundheitsstudie zeigte sich, dass 26,5 Prozent der Befragten eine Schlafstörung von mindestens 3-mal pro Woche angeben (Frauen: 30,8 Prozent, Männer: 22,3 Prozent). Im Alter nehmen die Schlafstörungen weiter zu: 37,5 Prozent der 70- bis 79-Jährigen klagen über Schlafstörungen.

Quelle: Bundesgesundheitsblatt 2012; 55: 980-990



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IGeL – Wie viel verdienen Ärzte an individuellen Gesundheitsleistungen?


Individuelle Gesundheitsleistungen

Aktuell werden von Ärzten mindestens 350 unterschiedliche IGeL-Angebote den Patienten unterbreitet. Besonders häufig verkaufen Ärzte demnach eine Glaukomfrüherkennung (Grüner Star), Ultraschall, den PSA-Test zur Früherkennung von Prostata-Krebs sowie zahnärztliche Behandlungen. Schätzungen zufolge liegt der Umsatz, den Ärzte mit dem IGeL-Angebot erwirtschaften, bei 1,5 Milliarden Euro.

Quelle: Welt Kompakt, 16.10.2012, Wirtschaft, S. 21



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Wie zufrieden sind Patienten mit der Homöopathie?


In einer Langzeituntersuchung zur Wirksamkeit der Homöopathie wurden in Deutschland insgesamt 3709 Patienten u.a. zur Zufriedenheit mit der homöopathischen Behandlung befragt. Insgesamt waren 38,4 Prozent der Erwachsenen und 41,8 Prozent der Kinder sehr zufrieden mit der Behandlung. Im Gegensatz dazu waren 12,9 Prozent der Erwachsenen und 10,3 Prozent der Kinder nur wenig zufrieden mit dem Behandlungsergebnis. Gut 26 Prozent aller Patienten hatten die Behandlung aufgrund eines unzureichenden Therapieerfolges abgebrochen. Auf der anderen Seite haben auch 30 Prozent aufgrund einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes die Behandlung beendet.


Quelle: Witt CM, Lüdtke R, Mengler N, Willich SN. How healthy are chronically ill patients after eight years of homeopathic treatment? – Results from a long term observational study.
BMC Public Health 2008;8:413
http://www.biomedcentral.com/1471-2458/8/413



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Homöopathie

Häufigkeit von Rechenstörungen – Wie viele Menschen können nicht richtig rechnen?


Rechenstörungen gehören zu den häufigen Lernstörungen in der Grundschule. Die Häufigkeit einer Rechenstörung im Grundschulalter wird mit 5 Prozent angegeben.
Eine mangelhafte Rechenfertigkeit ist im Erwachsenenalter sehr häufig. Etwa 22 Prozent der jungen Erwachsenen können nicht richtig rechnen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2012; Jg. 109, Heft 45, S. 767



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Hypertonie - Häufigkeit von nicht-erkannten und nicht-behandelten Bluthochdruck


Eine Studie zur Erfassung von kardiovaskulären Risikofaktoren an rund 10.000 Erwachsenen ermittelte bei 46 Prozent der Teilnehmer einen Bluthochdruck. Ein Viertel der Betroffenen wusste nichts von dieser Erkrankung. Und bei 51,5 Prozent der Hypertoniker wurde der Bluthochdruck nicht behandelt.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. , Pressemitteilung 2012



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Suchbegriffe: Bluthochdruck, Hypertonie, Häufigkeit, Anteil, Prävalenz