Wohlhabende und reiche Menschen leben länger

Die reichsten Deutschen sterben im Mittel rund 10 Jahre später als die ärmsten. Es scheint aber nicht ausschließlich das Geld zu sein, das länger leben lässt. Einer aktuellen Untersuchung zufolge sind es besonders drei Faktoren, die zu einem langen Leben beitragen: Bildung, der Beruf und insbesondere Freunde. Freundschaften sind unter Menschen mit höheren Einkommen weiter verbreitet.

Quelle. FAZ, 20.9.12, Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung 



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Stress am Arbeitsplatz – Wie hoch ist der Anteil der Menschen, die am Arbeitsplatz psychischen Stress ausgesetzt sind?

 
Häufigkeit von Stress beim Arbeiten

Gefragt wurde dabei nach starken Zeitdruck und Arbeitsüberlastung. Bei der letzten Umfrage gaben 12 Prozent aller Erwerbstätigen an, durch psychischen Überlastung beeinträchtigt zu sein. Auffällig hoch lag der Anteil von Akademikern (18 Prozent) und Führungskräften, die über Zeitdruck und Arbeitsüberlastung klagten.

Statistisches Bundesamt, Datenerhebung 2007 


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Chronische Schmerzen – Wie viele Deutsche leiden unter ständigen Schmerzen?

Die Prävalenz von Menschen mit chronischen Schmerzen wird auf drei bis fünf Millionen geschätzt. Eine Studie von Breivik et al. (2006) ergab für Deutschland sogar eine Prävalenz von 17 Prozent.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt Jg. 109, Heft 26, 29.6.2012 



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Zahl der durchschnittlichen Arztbesuche pro Jahr – Wie häufig gehen Menschen zum Arzt?


Zahl der Arztkontakte

Im Durchschnitt gehen die Bundesbürger etwa 17 mal pro Jahr zu einem Arzt.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt Jg. 109, Heft 19, 11.5.2012 



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Wie viele Menschen sind gesetzlich und wie viele privat krankenversichert?


Gesetzlich oder privat?

Krankenversicherung: 69,6 Millionen Menschen sind gesetzlich krankenversichert. 8,9 Millionen sind privat vollversichert.

Quelle: GKV-Spitzenverband 2012 



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Pflegebedürftigkeit im Alter – Wie viele Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig?


Anzahl der pflegebedürftigen Menschen
 
2,34 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Eine vollstationäre Dauerpflege erhalten ca. 700.000 Personen. 

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Wie lange arbeiten niedergelassene Ärzte pro Woche?


Arbeitszeit von niedergelassenen Ärzten

Eine Befragung von 11.000 niedergelassenen Ärzten ergab, dass die Arbeitszeit bei Hausärzten im Durchschnitt bei 57,6 Stunden pro Woche liegt. Bei Fachärzten liegt die mittlere Wochenarbeitszeit der Untersuchung zur Folge bei 55,3 Stunden. 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg 109, Heft 24, 15. Juni 2012 



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Sitzender Lebensstil – Wie viele Stunden verbringen wir täglich im Sitzen?

 
Einer amerikanischen Studie zufolge verbringen Erwachsene durchschnittlich 7,7 Stunden täglich mit sitzender Tätigkeit. Eine kürzlich veröffentlichte Studie schlussfolgert, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Sterblichkeit gibt. Je länger Menschen täglich sitzen, desto höher ist die Sterblichkeit. Eine Verminderung von sitzender Tätigkeit auf durchschnittlich weniger als 3 Stunden pro Tag erhöht die Lebenserwartung in der Bevölkerung um 2 Jahre.

Quelle: Katzmarzyk et al. 2012, BMJ 


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Wie viele Patienten behandelt ein Hausarzt pro Tag in seiner Praxis?

 
Eine Befragung von 11.000 niedergelassenen Ärzten ergab, dass ein Hausärzte in Deutschland im Durchschnitt 53 Patienten am Tag behandelt. Fachärzte versorgen demnach im Mittel 42 Patienten pro Tag.


Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jg 109, Heft 24, 15. Juni 2012

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Länger leben - Wie lässt sich die Lebenserwartung steigern?

 
Beeinflussbare Faktoren mit Auswirkung auf die Lebenserwartung 

In einer kürzlich publizierten Studie von Katzmarzyk 2012 wurde analysiert, welche Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung haben. Demnach würde sich die durchschnittliche Lebenserwartung wie folgt verändern: 

  • Eine Verminderung von sitzender Tätigkeit auf weniger als 3 Stunden pro Tag erhöht die Lebenserwartung der Bevölkerung um 2 Jahre.
  • Eine Abnahme des täglichen Fernsehkonsums auf weniger als 2 Stunden erhöht die Lebenserwartung um 1,38 Jahre.
  • Adipositas verkürzt die Lebenserwartung etwa um 1,3 Jahre.
  • Rauchen verkürzt die Lebenserwartung bei Männern um 2,5 Jahre und 1,8 Jahre bei Frauen. 

Vorsicht ist geboten bei der Interpretation dieser Studienergebnisse: Die Aussage: „Wenn ich weiter rauche verkürzt sich meine Lebenserwartung nur um 2,5 Jahre“ kann aus den Ergebnissen nicht abgeleitet werden. Eher ist die Aussage zutreffend: „Wenn es gelänge, alle Männer zu Nicht-Rauchern zu machen, dann steigt die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer um 2,5 Jahre.“ 

Quelle: Katzmarzyk et al. 2012, BMJ 

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Folgen von zu wenig Schlaf – Das Risiko für einen Schlaganfall steigt deutlich


Schlafdefizit - erhöhtes Schlaganfallrisiko
 
Als Ergebnis einer Studie über drei Jahre an 5666 Erwachsenen kommen Forscher zu dem Schluss, das eine Schlafdauer von weniger als 6 Stunden pro Nacht im Vergleich zu 7 bis 8 Stunden Schlaf das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden um das 4-fache erhöht. Bemerkenswert ist, dass dieses erhöhte Schlaganfallrisiko Studienteilnehmer betraf, die ein normales Körpergewicht hatten und keine Schlafapnoe aufwiesen.

Quelle: USA Today, 9. Juni 2012, Lack of sleep increases stroke risk 



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